Hannah L.

women

Grösse
165
Brustumfang
89
Taille
68
Hüfte
89
Schuhgröße
39

About Hannah L.

1.) Wo in Deinem Leben spielt Nachhaltigkeit eine Rolle?


Eher muss ich überlegen, wo sie mir nicht im Kopf herumspukt. Egal ob es um Ernährung, Kleidung, Reisen, Wohnen, Internetnutzung, Kosmetik, Alltagsgegenstände, Wohnungsgestaltung etc. geht: Nachhaltigkeit schleicht sich hartnäckig in alle meiner Überlegungen. Kaum zu glauben, selbst der Toilettengang wird auf einmal wichtig! Vielleicht ist das auch eine Prägung meiner Generation, die mit der Klimaangst groß geworden ist. Vielen von meiner Altersgruppe kommt es lebensnotwendig vor, wiederzuentdecken, dass wir Menschen Teil der Natur sind. Ich bin so froh, dass aus meiner Angst eine freudige, grundpositive Motivation geworden ist, seit ich so viele unglaubliche Menschen kennenlernen durfte. Es tut sich bereits so viel und ich möchte mit allem, was ich tue, dazu beitragen!


2.) Hast Du ein konkretes Alltagsbeispiel, bei dem Du besonders auf

Nachhaltigkeit achtest? (Ernährung, Konsumverhalten, Lebenskonzept, etc.)


Es fällt mir schwer, nur ein Einziges aus der Fülle an Beispielen, die mir unter den Nägeln brennen, herauszunehmen, aber wenn ich über eines am meisten sprechen möchte, dann ist es meine Ernährung. Ganz undogmatisch und fast unfreiwillig habe ich erst Bio, dann Lokal und Vegan für mich entdeckt und schließlich – ich hätte es nie geglaubt – bin ich zu hauptsächlich rohen, pflanzlichen Lebensmitteln gelangt. Aber ich und mein Mann, wir konnten nicht anders. Je mehr Lebendiges, Fermentiertes, Frisches wir gegessen haben, desto leichter, froher und energiegeladener wurden wir ! Gleichzeitig schonen wir damit Ressourcen, retten Leben und Lebensmittel, lernen die lokaln Märkte kennen und üben Konsumverzicht durch Food Sharing und Mundraub – eine Website, die es ermöglicht, wild wachsende essbare Kräuter, Nüsse und Obst zu finden. Und natürlich nutzen wir jeden Platz, um selbst anzubauen!


3.) Was ist Deine Motivation, ein Fairmodel zu sein?


Vor allem der Nervenkitzel, an etwas Größerem mitzuarbeiten und sich dabei selbst verwirklichen zu können! Fairmodel ist einzigartig mit seiner Mission und ich habe lange, den Traum vom Modeln nicht in Erwägung gezogen, da der Beruf üblicherweise mit vielen Zwängen und moralischen Fragezeichen einher geht. Doch bei Fairmodel fühle ich mich pudelwohl und sicher, etwas von Bedeutung zu tun. Marken zu unterstützen, die etwas Bewirken wollen! Außerdem ist der Modelberuf für mich eine Art Selbstbefreiung, aber hier ins Detail zu gehen, würde Bücher füllen…


4.) Was gibt es Allgemein über Dich zu erzählen?


Je nachdem, wen man fragt, ganz andere Dinge 😉 Einige sehen die träumerische Seite an mir, die alles für Möglich hält, immer mit einer Menge großer Projekte, Bücher und Zeichenblöcke im Schlepptau umherläuft und nach immer mehr Wissen sucht. Andere die naturliebende Hundetrainerin, die in mir steckt, die ungnädig friedliche Verhandlerin oder die verrückte Barfuß-Hippie-Tante. In Regensburg kennt man mich wohl vor allem für mein Einrad und die bunten Kleider, mit denen ich selbst den buntesten Papageien Konkurrenz mache. Wenn ihr also eine in Raum Regensburg seht, die aussieht, als wäre sie in eine ganze Lagerhalle an Farbtöpfen gefallen, dann bin das mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit ich…


5.) In welchen Bereichen fällt es Dir am schwersten nachhaltig zu leben?


Ohne Zweifel das Fortbewegen von A nach B. Am liebsten würde ich den lieben langen Tag mit Einrad, Fahrrad, Skates, Elektroauto, Carsharing und Zug fahren, aber irgendwie muss man immer genau zu den falschen Zeiten irgendwo ganz dringend hin, oder es hagelt oder das Zugticket kostet mal wieder einen ganzen Studenten-Monatslohn… Wenn man dann auch noch einen vierbeinigen Freund hat, der keine Sitze für Zweibeiner belegt und trotzdem den gleichen Preis bezahlen muss, wird Zugfahren in Deutschland fast unmöglich. Und auch Flixbus nimmt keine Hunde mit… Es ist ver-FLlX-t und zugenäht – oje, mein Humor auch.