Lena S.

women

Grösse
178
Brustumfang
91
Taille
70
Hüfte
92
Schuhgröße
41

About Lena S.

1.) Wo in Deinem Leben spielt Nachhaltigkeit eine Rolle?


In meinem Leben spielt Nachhaltigkeit zum größten Teil im Bereich Mode eine Rolle, aber auch bei Lebensmitteln und Hygieneartikeln versuche ich immer mehr auszuprobieren.


2.) Hast Du ein konkretes Alltagsbeispiel, bei dem du besonders auf Nachhaltigkeit achtest?


Seit Anfang des Jahres 2018 habe ich meinen Kleidungskonsum für mich stark verändert. Ich habe angefangen keine neue Kleidung mehr zu kaufen, also keine „Fast Fashion“ mehr zu konsumieren. Dafür habe ich mir meine Kleidung selbst genäht oder sie secondhand gekauft. Zu Anfang war das Ganze ein Experiment auf Zeit und es fiel mir auch nicht gerade leicht auf diesen Luxus in meinem Leben zu verzichten, aber mit den Monaten hat es sich immer besser angefühlt, dem Drang zu widerstehen. Mittlerweile habe ich gar nicht mehr das Interesse, bei den Fast Fashion-Modeketten einkaufen zu gehen. Für mich hat Kleidung nicht mehr nur den Zweck gut auszusehen, sondern auch etwas von mir nach außen hin zu zeigen. In meinen genähten Sachen steckt so viel Leidenschaft von mir selbst und für die Fundstücke aus den Secondhand-Läden braucht man oft Zeit und Geduld, um für sich das passende zu finden, zudem einfach eine oft eingeschränkte Auswahl zur Verfügung bereitsteht. Ich sehe einfach den emotionalen Wert in den Teilen, die ich trage und genau das machen sie für mich auch so einzigartig und so viel schöner. Es ist unfassbar wichtig jedes Teil, dass man trägt auch wertschätzen zu können.

Ein anderer Punkt ist auch, durch das Selbernähen merke ich am eigenen Leib, wie unfassbar viel Arbeit in einem Kleidungsstück steckt. Für mich fühlte es sich einfach nicht mehr gut an, ständig große Mengen an Kleidungsstücken einzukaufen und dabei die schlechten Arbeitsbedingungen der Massenproduktion zu unterstützen. 

Auf Nachhaltigkeit versuche ich seit einiger Zeit auch im Bereich Lebensmittel und Hygieneartikel zu achten. Weniger Plastik besonders bei Obst und Gemüse, da dort meiner Meinung nach wirklich viel zu viel unnötiger Verpackungsmüll produziert wird. Sonst bin ich in dem Bereich noch ganz am Anfang, aber versuche immer weiter auf etliche nachhaltigere Produkte umzusteigen. Bei den Hygieneartikeln probiere ich unfassbar gerne aus und habe mittlerweile einen Rasierhobel, Menstruationstassen und nachhaltigere Biotampons oder versuche mich an Zahnpastatabletten und fester Seife. Schritt für Schritt will ich unnötigen Müll aus meinem Leben verbannen.


3.) Was ist Deine Motivation ein Fairmodel zu sein?


Faire Produkte, vor allem Mode, sind oft von eher kleineren Unternehmen oder Firmen auf dem Markt. Daher sind diese eher weniger populär. In meinem Umfeld merke ich einfach häufig, dass viele Leute einige nachhaltige Alternativen gar nicht kennen und sie deshalb auch nicht für sich entdecken. Aus dem Grund fühle ich mich in meinem Umfeld, schon wie eine Botschafterin für Nachhaltigkeit, da ich auch oft andere versuche zu überreden neue, nachhaltigere Dinge auszuprobieren. Die Reichweite nachhaltiger Unternehmen oder Produkte sind bislang einfach noch recht klein, aus dem Grund möchte ich meinen Teil dazu beitragen solche Produkte weiter zu verbreiten.


4.) Was gibt es allgemein über Dich zu erzählen?


Mich selbst würde ich als recht offen, neuer Dinge gegenüber, beschreiben. Ich möchte mir eine Meinung zu verschieden Sachen selbst bilden können und auch darüber berichten. Egal in welcher Lebenslage, ich möchte irgendwie alles mögliche mal gemacht haben. 


5.) In welchen Bereichen fällt es Dir am schwersten nachhaltig zu leben?


Zur Zeit fällt es mir besonders schwer auf mein Auto zu verzichten. Ich bin noch zu Schulzeiten immer mit dem Fahrrad gefahren, die Wege waren aber auch sehr angenehm kurz. Zu Anfang meiner Ausbildung bin ich auch noch mit dem Fahrrad zur Arbeit und zur Schule gefahren, das hat sich aber leider recht schnell gelegt. Kurze Wege versuche ich weiter mit dem Fahrrad zurückzulegen, diese halten sich aber immer noch in Grenzen. 

Auch der Punkt auf Fleisch oder tierische Produkte zu verzichten fällt mir extrem schwer und für mich zur Zeit aber auch kein aktuelles Ziel. Allerdings versuche ich bewusst häufiger auf Fleisch zu verzichten, um diesen Konsum im Allgemeinen etwas zu verringern.